
Physiotherapie
Der Patient im Mittelpunkt
Grundlage unseres therapeutischen Handelns ist ihre Ausgangssituation. Jeder unserer Patienten ist unterschiedlich. Ebenso sind es auch die jeweiligen Krankheitsbilder. Unsere Therapie orientiert sich an Ihren Zielen. Mit Ihnen gemeinsam besprechen wir die Problematik und entwickeln zusammen mögliche Strategien für das Erreichen ihrer Vorstellungen. Eine enge Zusammenarbeit mit Krankenhäusern und/oder dem behandelnden Arzt, ist dabei für uns selbstverständlich.
Keine oberflächliche Problemlösung
Die von uns angebotenen therapeutischen Maßnahmen sind auf die Behebung der Ursache ausgerichtet. Die Vorgehensweise unserer Behandlungen unterliegt internationalem Standard. Unsere Anamnesegespräche sind ausführlich und unsere Untersuchungen sind gewissenhaft. Innerhalb der Behandlung werden alle uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten genutzt, um effektiv Ihr Therapieziel zu erreichen.
Das Therapeuten-Patienten-Verhältnis
Neben dem Potential welches die Physiotherapie bietet, ist eine erfolgreiche Kommunikation zwischen Ihnen und uns unumgänglich. Dabei verstehen wir uns persönlich als ihren Begleiter durch ihre Beschwerdeepisode. Hierzu zählt neben den Behandlungen von Schmerzen und eingeschränkter Beweglichkeit vor allem die Reintegration in den Alltag, Informationen über die Zusammenhänge von Ursachen und Wirkungen Ihrer Beschwerden, Förderung von Selbstständigkeit und bei Bedarf das Beraten und Unterstützen von Angehörigen.
Unser Therapieangebot für Ihre Gesundheit
Die Manuelle Therapie (MT), ist eine spezielle Behandlungsform, bei der Bewegungs- und Funktionsstörungen am Haltungssystem sowie des gesamten Bewegungsapparates untersucht und behandelt werden. Durch spezielle Mobilisations- und Handgrifftechniken werden Schmerzen gelindert und Bewegungsstörungen beseitigt.
Die Behandlung von Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen gehören genauso zur Manuellen Therapie, wie die Behandlungen von Muskeln, Nerven und anderen Körperstrukturen, die chronisch, akut oder durch Operationen geschädigt sein können.
Es können viele Krankheitsbilder im akuten und im chronischen Stadium gezielt therapiert und positiv beeinflusst werden.
Beispiele dafür sind:
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Nacken- und Halswirbelsäulenprobleme, Blockierungen und Verspannungen
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Schulterschmerzen, Engpass-Syndrom (Impingement), Schultersteife (Frozen shoulder), nach Schulteroperationen
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Störungen im Bereich des Ellenbogen z.B. Tennisellenbogen und Golferellenbogen (Epikondylitis)
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Beschwerden im Bereich der Hand z.B. Karpaltunnelsyndrom
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Rücken- und Bandscheibenbeschwerden, Nervenirritationen z.B. Ischiasbeschwerden
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Kopfschmerzen, Migräne, Tinnitus
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Störungen im Bereich des Kiefergelenks
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Arthrose in Hüft- und Kniegelenk, nach Hüftoperationen
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Knieschmerzen z.B. nach Kreuzbandverletzungen oder Meniskusproblemen, nach Knieoperationen
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Achillessehnenbeschwerden, Sprunggelenksverletzungen, Schmerzen an der Fußsohle (Plantarfaszitis)
Die Krankengymnastik (KG) ist eine aktive Behandlungsform, die sich mit der aufrechten Körperhaltung, adaptierte bzw. physiologische Bewegungen nach Verletzungen (muskuläre Dysbalancen), sowie Aufbautraining nach OPs befasst. Diese Dysfunktionen können nur durch gezielte Kräftigung behoben werden. Krankmachende Bewegungsabläufe sollen durch gezieltes Üben dauerhaft vermieden werden. Daher ist das Ziel die Wiederherstellung, Förderung und Erhaltung der Gesundheit sowie die Reduktion von Schmerzen.
Die Krankengymnastik beschäftigt sich auch mit dem Koordinations- und Gleichgewichtstraining des Bewegungsapparats, wie z. B. das Treppengehen nach Knieverletzungen oder Knieoperationen, Rücken- und Bauchmuskeltraining, Sturzprophylaxe im Terrain und Zuhause.
Je nach Erkrankung kommen verschiedene Techniken zum Einsatz. So z.B: Passive Mobilisation durch den Therapeuten, funktionelles Üben, Haltungskorrekturen, Muskelentspannungen, Dehnungsübungen.
Gerne arbeiten wir ein Heimprogramm für Sie aus, damit Sie auch zu Hause trainieren können und sich so schneller ein Erfolge einstellt.
Unter Krankengymnastik am Gerät (KGG) versteht man den gezielten Aufbau Ihrer Muskulatur mit Hilfe unseres Trainingsgeräte in unserem eigenen Kraft- und Trainingsraum. Bei der Geräte gestützten Krankengymnastik kann an modernen und medizinischen Geräten wie zum Beispiel Zugapparaten oder Fahrradergometer trainiert werden. Sie können so effizient ausgewählte Muskelgruppen trainieren. Dabei werden Sie von unseren Therapeuten individuell begleitet und betreut.
Das Bobath Konzept ist eine spezielle lösungsorientierte Herangehensweise der Behandlung von Kindern und Erwachsenen, die eine Störung im Zentralnervensystem (ZNS) erlitten haben.
Durch die Krankengymnastik nach Bobath versucht man die Selbständigkeit im Alltag wieder zu erlangen. Die Behandlung hat das Ziel den betroffenen Menschen eine Rolle in der Gesellschaft zu ermöglichen. Dies wird dadruch erreicht, dass gesunde Hirnregionen Funktionen erkrankter Regionen durch konsequente Förderung und Stimulation neu erlernen und dann übernehmen können. So lassen sich z.B. gelähmte Körperabschnitte nach und nach reaktivieren.
Wärmetherapie:
Durch den Einsatz von Wärme werden Durchblutung und Stoffwechsel in der Muskulatur angeregt. Dies wirkt schmerzlindernd und entspannt und lockert die Muskulatur. Bei den erwärmten Körperregionen führt dies zur positiven Wirkung des Wohlseins. Der allgemeine Temperaturanstieg soll zudem die Immunabwehr fördern. In der Wäremtherapie kommt neben Rotlicht und heißer Rolle auch Fango zum Einsatz. Fango ist ein Mineralschlamm vulkanischen Ursprungs und enthält zusätzliche Stoffe, die die positive Wirkung ergänzend unterstützen.
Kältebehandlungen, wie Eispacks oder Eisabreibungen, nutzt man zur Schmerzlinderung bei akut entzündeten Gelenken und frischen stumpfen Verletzungen (Verstauchung, Verrenkung). Ihre durchblutungsfördernde und Tonus steigernde Wirkung nutzt man zudem bei der Behandlung von Lähmungserscheinungen.
Elektrotherapie:
Wir bieten unseren Patienten auch die Möglichkeit der Elektrotherapie mit unterschiedlichen Stromformen (Niederfrequenz, Hochfrequenz, Interferenzstrom, Iontophorese, Ultraschall) an. Hierbei kommen körperverträglicher Ströme zum Einsatz, die zur Aktivierung und Unterstützung der Heilungsvorgänge im Körper beitragen. Anwendung findet die Elektrotherapie bei Erkrankungen des Bewegungsapparates, Lähmungen, Muskelschwäche, Durchblutungsstörungen und in der Schmerztherapie. Elektrotherapie wirkt schmerzlindernd, stoffwechsel- und durchblutungsfördernd. Je nach Stromform kann sie entspannend oder aktivierend sein.
Ultraschalltherapie:
Die Ultraschalltherapie ist ein Teilbereich der Elektrotherapie zur Schmerzlinderung und Unterstützung von Selbstheilungskräften. Je nach Frequenz und Energie, erzeugt der Ultraschall eine thermische und eine mechanische Wirkung (Vibration) auf die verschiedenen Bindegewebsarten (z.B. Muskulatur, Unterhautfettgewebe, Faszien, Sehnen und Sehnenansätze). Der Ultraschall bewirkt eine Verbesserung der Durchblutung und der Mikrozirkulation zwischen den Zellen. Durch den Schalldruck kommt es im umliegenden Gewebe zu starken Kompressionen und Expansionen, was der Wirkung einer kräftigen Massage oder Bindegewebsmassage entspricht.
Die Manuelle Lymphdrainage (MLD) wird eingesetzt um Schwellungen und Ödeme zu behandeln. Dabei kommen sanfte Massage an den geschwollenen Körperregion zum Einsatz. Diese werden so entlastet bzw. entstaut. Auch der prophylaktische Einsatz der MLD ist möglich, um ein Anschwellen von Körperregionen zu verhindern z.B. nach Frakturen, Operationen oder Lymphknotenentfernung.
Der Beckenboden ist ein wichtiges System des Körpers, der vielen Belastungen ausgesetzt ist. Es kann z.B. durch Geburt, hormonelle Veränderung, verschiedenartiger Operationen oder Schmerzen im Unterleib oder Rücken zu einer Beeinträchtigung kommen.
Die Harn- und Stuhlinkontinenz zählt zu den Tabuthemen in unserer Gesellschaft – umso mehr leiden die Betroffenen darunter. Die Hoffnung, Inkontinenz würde sich von selbst bessern ist trügerisch. Ohne eine gezielte Therapie verschlechtert sich eine labile Kontinenz kontinuierlich. Daher ist das Ziel eine langfristige Verhaltensänderung der Patienten herbei zu führen sowie eine Stärkung des Körper- und Selbstbewusstseins.
Einsatzgebiete der Beckenbodentherapie:
- Vor- und Nachsorge bei urologischer und urogynäkologischer Operationen
- Stuhl- und Harninkontinenz
- Haltungsschwächen
- Wirbelsäulendeformierungen
- Bandscheibenbeschwerden
- Senkungsbeschwerden
- Funktionsstörungen des Darms und der Blase
- Sexuelle Funktionsstörung
Daher bieten wir folgendes Therapieangebot an:
- Wahrnehmungsschulung des Beckenbodens
- Anatomische und funktionelle Zusammenhänge werden erläutert
- Übungen zur Funktionsverbesserung
- Koordinationsschulung
- Biofeedback
- Mittelfrequente Elektrostimulation
- Vasinale und anorektale Untersuchung
- Informationen über Hilfsmittel
Die viszerale Therapie ist eine Art der manuellen Therapie, die sich auf die Behandlung von Funktionsstörungen der inneren Organe konzentriert. Sie basiert auf der Annahme, dass sich körperliche und emotionale Belastungen auf die inneren Organe auswirken und zu Spannungen und Bewegungseinschränkungen führen können.
Der Therapeut arbeitet bei der viszeralen Therapie mit sanften, manuellen Techniken, um die Mobilität und Funktion der inneren Organe zu verbessern. Dabei wird der Bauchraum als zentrales Arbeitsfeld betrachtet, da sich hier viele der Organe befinden. Durch gezielte Bewegungen, Dehnungen und Massagegriffe sollen Verklebungen und Verhärtungen im Gewebe gelöst und die Durchblutung sowie der Stoffwechsel angeregt werden.
Die viszerale Therapie wird bei einer Vielzahl von Beschwerden eingesetzt, wie zum Beispiel bei Verdauungsproblemen, Rückenschmerzen, Menstruationsbeschwerden, Atemwegserkrankungen und Stress. Sie kann auch bei chronischen Erkrankungen, wie beispielsweise Rheuma, eingesetzt werden, um die Beweglichkeit der Organe zu verbessern und die Schmerzen zu lindern.
Insgesamt kann die viszerale Therapie eine wirksame Ergänzung zu konventionellen medizinischen Behandlungen sein und bei vielen Beschwerden Linderung verschaffen.
Vor Beginn einer Therapie wird eine umfangreiche Anamnese und Befundung durchgeführt und die individuellen Bedürfnisse und Möglichkeiten mit unseren Therapeuten besprochen.
Wir bieten folgende für folgende Einsatzgebiete Viszerale-Therapie an:
- Hüft-, Knie- oder Schulterprobleme z.B. bei Arthrosen
- Wirbelsäulenbeschwerden z. B. nach Bandscheibenvorfall
- Verdauungspobleme z.B. bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten
- Häufige Blasenentzündungen
- Frauenthemen z.B. bei Menstrubationsschmerzen
Weitere Informationen finden Sie unter: www.viszerale-therapie.at
Mit Craniomandibulärer Dysfunktion (CMD) wird eine Funktionsstörung des Kausystems, also der Kiefergelenke, der Kaumuskulatur oder beim Zusammenbiss der Zähne, bezeichnet. Nächtliches Zähneknirschen, Schmerzen im Kiefergelenk sowie “ Knacken “ beim Öffnen und Schließen des Mundes. All diese oftmals chronischen und schwer zu lokalisierenden Symptome können effektiv behandelt werden, in dem die Kiefergelenksmuskulatur gelockert oder gekräftigt wird. Störungen im Bereich des Kiefergelenkes werden dadurch behoben. Aber auch Kopf- und Nackenschmerzen, Tinitus, Schluckbeschwerden oder Schwinder können ihren Ursprung in einer Craniomandibulären Dysfunktion (CMD) haben. Die CMD-Therapie, die wir in unserer Praxis erfolgreich einsetzen, ist eine spezifische Form der manuellen Therapie.
Da es sich hierbei um ausgesprochen komplexe Krankheitsbilder handelt, ist eine enge Zusammenarbeit von Zahnärzten, Kieferorthopäden, Orthopäden und Physiotherapeuten für die Diagnostik und Therapie notwendig. Physiotherapeutische Maßnahmen können gerade bei der initialen Behandlung Craniomandibulärer Dysfunktionen hervorragende Wirkung erzielen.
Einsatzgebiete:
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Akute und chronische Schmerzzustände im Kiefer- und Gesichtsbereich
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Verspannungen von Nacken und Schultern
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Schluckbeschwerden
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Schwindel, Ohrgeräusche (Tinitus), Migräne
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Rückenschmerzen
Bei der klassischen medizinischen Massage wird durch intensive Behandlung der Weichteile wie z.B. Muskeln, Bindegewebe und Fazien die Durchblutung auch von tieferliegenden Gewebeschichten und damit der Stoffwechsel verbessert. Dadurch werden Verspannungen gelöst und Schmerzen gelindert. Diese Behandlungstechnik wird z.B. bei rheumatischen Erkrankungen, Haltungsschäden, Verspannungen der Muskulatur angewandt. Die Zellen werden besser mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt, angefallene Giftstoffe werden besser abtransportiert und das Immunsystem stabilisiert.
Es kommen verschiedene Handgriffe bei der Klassische Massage Therapie zum Einsatz. So z.B.:
- Walkungen & Knetungen
- Streichungen (Enffleurage)
- Reibungen (Friktionen)
Oft kommt es direkt nach einer Anlage des Tapes zu einer sofortigen Schmerzlinderung. Durch die Reizung bestimmter Rezeptoren (Mechanorezeptoren) werden die Schmerzrezeptoren (Nozizeptoren) gedämpft und so die körpereigene Schmerzregulation aktiviert.
Taping ist vielseitig einsetzbar wie z.B. bei:
- Schmerzen (Kopfschmerzen, Rückenschmerzen usw. …)
- Eingeschränkter Gelenksbeweglichkeit
- Muskelverspannungen
- Instabilität der Gelenke
- Lymphabtransportstörungen
- Sportverletzungen
Nicht nur die Wiederherstellung der Gesundheit unserer Patienten, sondern auch auf die Erhaltung dieser, ist uns wichtig. Daher bieten wir Präventionskurse (z.B. Gleichgewichtstraining und Sturzprophylaxe), Rückbildungsgymnastik in der Gruppe und Personal Training an.
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